Buch: Rainer Erd – Verbessert und verwässert

Verbessert und verwässert: EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) (Schriftenreihe des Instituts für Informationsrecht der Fachhochschule Darmstadt) Taschenbuch – 25. Januar 2018

€ 23,00

Am 25. Mai 2018 begann eine Revolution im europäischen Datenschutzrecht. Bisher musste nach der Europäischen Datenschutzrichtlinie das Recht in jedem einzelnen Land der EU umgesetzt werden. Dabei entwickelte sich ein System unterschiedlicher Datenschutzrechte in den einzelnen Mitgliedsstaaten.
Mit der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), die am 25. Mai 2018 in Kraft trat, gilt für alle Länder der Europäischen Union wortgleich dasselbe Datenschutzrecht. Allerdings erlaubt die DS-GVO, dass die einzelnen europäischen Länder Ausnahmen vorsehen können. Das hat der deutsche Gesetzgeber im neuen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) getan. In die DS-GVO und das BDSG-neu führt das Buch mit vielen Beispielen, Hinweisen und Ratschlägen ein.

Buch: Einseitig oder plural?

Die vorliegende Arbeit bietet einen umfassenden, wissenschaft­lich fundierten Gesamtüberblick der in Deutschland v.a. an Universitäten verwandten Lehrbücher und über die Kernfächer der volks- und wirt­schaftswissenschaftlichen “Grundausbildung”. Seit der Finanzkrise inten­si­vierte sich die Kritik an der nicht nur in Deutschland mutmaßlich sehr einseitigen ökonomischen Ausbildung, nicht zuletzt von Seiten des Netzwerkes Plurale Ökonomik. Ein Vorwurf lautet, dass eine fehlende Pluralität und Diversität in der Lehre die Absolventen nicht in die Lage versetzt, reale wirtschaftliche Phänomene ausreichend und ganzheitlich beurteilen und ihnen wirtschaftspolitisch angemessen begegnen zu kön­nen. So sei es nicht überraschend, dass die Finanzkrise von Seiten der Standardökonomie nicht vorausgeahnt wurde und ihre Reformvorschläge bis dato recht mager und zaghaft ausfielen.

Doch stimmt der Vorwurf der Einseitigkeit und Monokultur über­haupt? Diese Frage will Rebhans empirische Untersuchung beantworten.

Das Buch ist im Metropolis Verlag erschienen.

Christian Rebhan
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dekanat für Plurale Ökonomik an der Fakultät III (Wirtschaftschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht) der Universität Siegen

Aufsatz: Helge Peukert -Zum 200. Geburtstag von Karl Marx

Warum ist die Marxsche Theorie ein unentbehrlicher pluraler Bestandteil für die Volkswirtschaftslehre?

Helge Peukert arbeitet in mehr als dreißig Punkten heraus, inwiefern die Marxsche Theorie hilfreich ist dafür, dem heutigen ökonomischen Mainstream überzeugend(er)e Alternativen gegenüberzustellen. Insofern stelle die Marxsche Theorie im 21. Jahrhundert eine nicht nur sinnvolle, sondern notwendige Ergänzung für eine vernünftige wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung dar.

Der Aufsatz ist im Metropolis Verlag erschienen und kann dort bestellt werden.

Weitere Bücher von Helge Peukert.

Prof. Dr.Dr. Helge Peukert lehrt an der Universität in Siegen im Masterstudiengang Plurale Ökonomik

Buch: Helge Peukert- Mikroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie?

 

Die Mikroökonomie ist fester Kernbestandteil der Wirtschaftswissenschaften. In der Lehre wird hierbei (nicht nur in Deutschland) auf sehr wenige Lehrbücher zurückgegriffen. Dieses Buch geht der Frage nach, wie einseitig oder plural diese Lehrbücher sind, an denen kein Studierender vorbeikommt. Zunächst wird näher bestimmt, was den vorherrschenden Mainstream und kontrastierend eine heterodoxe Ausrichtung grundlegend charakterisiert. Buch: Helge Peukert- Mikroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie? weiterlesen

Wider die deutsche Target-Hysterie

SONNTAG, 29. JULI 2018

F.A.S. – WIRTSCHAFT

standpunkt

Wider die deutsche Target-Hysterie

Was passiert, wenn Italien aus dem Euro ausscheidet und sich weigert, seine Verbindlichkeiten gegenüber der EZB einzulösen? Gar nichts, sagt Martin Hellwig

Die sogenannten „Target-Forderungen“ der Bundesbank gegenüber der EZB sind auf eine Billion Euro angestiegen. Frankfurter Allgemeine Zeitung und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung widmen diesem Ereignis mehrere Artikel. Thomas Mayer (F.A.S. vom 10. Juli) schreibt, die EZB habe nicht das „nötige Geld, um ihre Verbindlichkeit an die Bundesbank begleichen zu können“. Hans-Werner Sinn (F.A.Z. vom 17. Juli) meint, Deutschland sei „zu einem Selbstbedienungsladen geworden, in dem man nach Belieben anschreiben lassen kann, ohne dass der Ladeninhaber seine Forderungen fällig stellen kann“. Wider die deutsche Target-Hysterie weiterlesen

Wege und Ziele einer Geldreformbewegung